Training/Hausaufgaben

Um die Statik (Kinematik) nachhaltig ins Lot zu bringen bedarf es einem gezielten Muskelaufbau, Stretching, Bewegungs-Stabilisation und einer optimalen Bewegungs-Koordination. Die gesamte Muskulatur steht in ständig korrespondierenden Wechselbeziehungen, wobei der Körpermitte, also dem Becken, eine zentrale Steuer-, Stabilisierungs- und Dämpf- Funktion zukommt.

Jede Fehlhaltung hat zwangsläufig zur Folge, dass wir es einerseits mit Muskelatrophien (Muskelrückbildungen), andererseits aber auch mit zu kurzen oder verspannten Muskeln zu tun haben. Diese Problematik kann zum Teil mit aktiven Übungen durch den Patienten selbst behoben werden. (Zu schwache Muskulatur kann nur vom Patienten selbst auf trainiert werden) Dabei geht es immer um ganze Muskelschlingen, d.h. zusammenhängende Muskelgruppen. Da jeder Mensch ein individuelles Wesen ist, gibt es keine Standartübungen die für jedermann geeignet sind. Es handelt sich für jeden Menschen um ganz persönliche, gezielte Übungen die der Situation angepasst sind.

Die Bedeutung der Körpermitte als Zentrum des gesamten Bewegungsgeschehens ist schon lange bekannt. Jüngste Forschungen haben ergeben, dass das hochkomplexe neuromuskuläre Zusammenspiel, die Körpermitte zum Zentrum all unserer Bewegungen macht. Nur bei einer ausgewogenen muskulären Situation ist gewährleistet, dass die Wirbelsäule in jeder Körperlage und bei allen Bewegungen sicher gestützt wird. So lernen die Patienten, gesundheitsbeeinträchtigende Muster zu erkennen und nachhaltig zu verändern. Es wird die Selbstwahrnehmung und die Selbstverantwortung durch Bewusstseinsprozesse gefördert und geschult.

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